ire
 

 


 institut der regionen europas

   

 Kontakt  News  Impressum     Sitemap

 
 Über uns
 
 Arbeitsprogramm
 
 Veranstaltungen
 
 
 Publikationen
 
 Wissenschaft
 
 Medien
 IRE NEWS
 
 Partner
 
 
 Mitgliedschaft
 
 Links
 
 zurück
 
 
 
 
 
 
 
 
 



„Institut der Regionen Europas“ ab heute Wirklichkeit
VON EINANDER PROFITIEREN

Die politische und wirtschaftliche Bedeutung der Regionen ist innerhalb der EU im Steigen begriffen. Dieser Entwicklung soll das neue „Institut der Regionen Europas“ (IRE) Rechnung tragen, das der ehemalige Salzburger Landeshauptmann Franz Schausberger mitbegründet hat. Der „Wiener Zeitung“ erklärte er Ziele und Strategien der regional-europäischen Einrichtung.

Seit seiner Zeit als Landeshauptmann habe ihn die Regionalpolitik nicht mehr losgelassen, meint Schausberger, seit 1996 Mitglied im „Ausschuss der Regionen der EU“. Das IRE sei eine weitere Herausforderung, die ganz seinem Verständnis regionaler Zusammenarbeit entspreche.

„Wir möchten vor allem auf den starken Bedarf an praktischer Unterstützung für die Regionen, der durch den Trend zur Dezentralisierung immer stärker wird, reagieren“, erklärt der Vorsitzende der gemeinnützigen Stiftung, die das IRE finanziert. Gerade in den neuen EU-Staaten soll das Institut eine wichtige Rolle im operativen Bereich spielen, „als Ergänzung zur Politik“. Die Hauptaufgabe des IRE sieht Schausberger in der Funktion einer Informationsdrehscheibe zwischen den Regionen, die sich daran beteiligen werden. „So profitieren die einen vom Wissen der anderen - und umgekehrt.“ Darüber hinaus sind zahlreiche wissenschaftliche Studien und Gutachten geplant, die den Regionen in ihrer Weiterentwicklung helfen sollen.

Mit der etablierten Anwaltskanzlei DLA Weiss-Tessbach wurde nicht nur ein potenter Hauptsponsor gefunden – deren Managing Partner Stefan Eder schaltete sich auch gleich begeistert in Schausbergers Projekt ein. Schließlich ist er davon überzeugt, „dass vor allem in Staaten mit einer politisch schwankenden Situation die Regionen umso stabilere Partner darstellen.“

Auch der am IRE beteiligte Wirtschaftsberater Karl Popp lernte in langjähriger Erfahrung die kleine Einheit des regionalen Marktes schätzen: „Gerade Österreich kann damit besser umgehen als die großen Kaliber der EU.“ Beispielsweise habe man sich erfolgreich auf den neu entdeckten Markt Slowenien gestürzt – im Gegensatz zu Deutschland, das diesen ignorierte.

Das IRE wird heute, Mittwoch, mit einem Festakt aus der Taufe gehoben. Regierungschefs aus 22 europäischen Regionen werden heute Abend im Bundeskanzleramt in ein erwartet, wenn Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Bürgermeister Michael Häupl Schausbergers Projekt hochoffiziell ihren Segen geben.