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Das Institut der Regionen Europas (IRE) ist ein wissenschaftliches Institut mit Sitz in Salzburg (Österreich) und ist Teil der im Herbst 2004 gegründeten Institut der Regionen Europas (gemeinnützige) Privatstiftung.

Mit der Gründung des IRE wurde eine überregionale und überparteiliche Einrichtung geschaffen, die sich im erweiterten Europa der Aufgabe stellt, der zunehmenden Bedeutung der Regionen und Gemeinden – auch auf der Basis des Vertrages von Lissabon – Rechnung zu tragen, vorhandene Informationsdefizite abzubauen, sich der vielfältigen Problemstellungen anzunehmen und zu versuchen, die möglichen wirtschaftlichen Potenziale der regionalen, aber auch überregionalen Zusammenarbeit der Regionen Europas zu nutzen.

Ein wichtiger Bereich ist dabei die Schaffung von Netzwerken zwischen Regionen, Kommunen und anderen Bereichen des öffentlichen Handelns sowie der Wirtschaft zur Durchsetzung ihrer Interessen. Dies gilt vor allem für die neuen Mitgliedsstaaten als auch für die Beitrittskandidaten der nächsten Aufnahmerunde bzw. für jene Staaten, die diesen Status anstreben.

Die Mitglieder und Unterstützer des Institutes der Regionen Europas (IRE) sind einerseits - neben der Republik Österreich - Regionen, Städte und Gemeinden Europas und andererseits bedeutende Wirtschaftsunternehmen. Das IRE befindet sich derzeit im Aufbau und es werden aus diesem Grund im Verlauf der nächsten Wochen und Monate zusätzliche Regionen eingeladen dem IRE beizutreten. Weitere Mitglieder werden über den Verein zur Förderung des Instituts der Regionen Europas (IRE) Partner des Institutes.

Das IRE bietet darüber hinaus jungen Menschen aus allen europäischen Regionen die Möglichkeit, einmonatige Praktika am Institut in Salzburg zu absolvieren. Das IRE führt dazu ein eigenes „Praktikanten-Programm“ durch.

Die Schwerpunkte der wissenschaftlichen Forschung am IRE liegen bei der regionalen und lokalen Wahlforschung,  Regionalisierung und Dezentralisierung in Europa und in regionaler und lokaler Geschichte.